Funktionsweise von Fitness Armbändern

Funktionsweise von Fitness Armbändern verständlich erklärt.

Die Funktionsweise von Fitness Armbändern ist vielen Leuten noch ein Rätsel. Wie funktionieren diese kleinen Fitness Helferlein des Alltags eigentlich?

Fitness Armbänder oder auch Activity Tracker genannt sind kleine Hochleistungscomputer, die mit Hilfe diverser Sensoren Bewegungsdaten speichern und diese Daten auch auswerten. Dabei kann so ein Fitness Armband recht genau unterscheiden um welche Art von Bewegung es sich handelt. Denn die Arbeit am Schreibtisch muss auch als solche erkannt werden und darf nicht fälschlicher Weise mit als ausgedehnter Spaziergang interpretiert werden, was ein kritischer Faktor bei der Funktionsweise von Fitness Armbändern ist.

Hierfür lohnt sich ein näherer Blick auf die verwendeten Sensoren in Fitness Armbändern um die Funktionsweise von Fitness Armbändern zu verstehen.

Bewegungssensoren

Ausnahmslos alle Fitness Armbänder verfügen über sogenannte Bewegungssensoren, welche extrem wichtig sind um die Funktionsweise von Fitness Armbändern zu verstehen. Diese Bewegungssensoren sind zum einen Beschleunigungssensoren und sogenannte Gyroskop-Sensoren. Beschleunigungssensoren messen die lineare Bewegung des Trackers in allen drei Ebenen, wobei die Gyroskop-Sensoren die Rotation erfassen. Die Kombination beider Messwerte (Bewegung und Rotation) können die ausgeführten Bewegungen recht genau erfasst werden und die Lage/Bewegung des Fitness Armbands bestimmt werden. Diese Messmethode kommt zuweilen auch in anderen elektronischen Geräten, wie z.B. dem iPhone vor.

Bewegungssensoren Fitness ArmbandAllen Fitness Trackern gleich ist die Ermittlung von Bewegungen mit Hilfe unterschiedlicher Bewegungssensoren. Die Sensoren, die in fast jedem Tracker anzufinden sind, sind zum einen der Beschleunigungssensor und zum anderen ein Gyroskop-Sensoren. Das sind winzige Elemente, die auf Elektronikbausteinen untergebracht sind. Sie fallen in den Bereich der MEMS-Bauteile (Mikroelektromechanische Systeme). Während die Beschleunigungssensoren die lineare Bewegung (genauer die Beschleunigung) in allen drei Ebenen ermitteln können, dienen die Gyroskop-Sensoren dazu Rotationsbewegungen zu erfassen. Dies tun sie analog zu den Beschleunigungssensoren auch in allen Ebenen des dreidimensionalen Raums.

Basis für die Auswertung sind die gewonnenen Messwerte, die allerdings noch durch intelligente Algorithmen interpretiert werden müssen. Die Interpretation und Mustererkennung der Messwerte ist das große Geheimnis der Hersteller – und hier trennt sich die Spreu vom Weizen. Während manche Fitness Armbänder gerne schnell falsche Werte liefern, lassen sich manche Activity Tracker so gut wie nicht täuschen und Bewegungen werden nur aufgezeichnet, wenn diese auch tatsächlich stattfinden. So könnte z.B. ein rhythmisches Klopfen auf den Tisch schnell als Joggen interpretiert werden – was natürlich nicht Sinn der Sache ist.

Aus der daraus resultierenden Anzahl der Schritte legt die App hinter den Fitness Armbändern die zurückgelegte Distanz und die verbrauchten Kalorien fest. Mehr zu Kalorienzählen und Kalorienverbrauch.